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Triberger Wasserfälle - Deutschlands schönster Eispalast im Winterzauber

Man muss nicht bis nach Japan oder Skandinavien reisen, um gefrorene Eisskulpturen von riesigem Ausmaß bewundern zu können. Ein kurzer Ausflug in den Schwarzwald genügt. Vorausgesetzt, es herrschen lange genug Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Dann nämlich verzaubert die Schneekönigin Deutschlands schönste Wasserfälle in einen glitzernden Palast aus Schnee und Eis ...

In Triberg erwartet die neugierigen Blicke ein gewaltiges Naturschauspiel, von dem nur das Donnergrollen in der Ferne eine ungefähre Vorstellung erahnen lässt. Treppen und Terrassen der insgesamt sieben Hauptfälle sind überzogen mit Vorhängen aus blankem Eis. Wie Stalaktiten einer Tropfsteinhöhle hängen die gewaltigen Eiszapfen von überstehenden Felsvorsprüngen und unterhöhlten Baumwurzeln herunter. Die steil aufragenden Uferwände sind eingekleidet in dicke Mäntel mit Schuppen aus Eis. Dazwischen stürzen mit unbezwingbarer Kraft ungeheure Wassermassen in die Tiefe ...

Über sieben große und kleine Stufen bohrt sich das Gewässer in den Fels aus Porphyr und Granit. Die von den Sammelbecken aufsprühende Gischt modelliert im nebelhaften Anflug bizarre Skulpturen aus den Ästen, Zweigen und freiliegenden Wurzeln der Bäume im Nahbereich. Wie aneinandergereihte, glitzernde Glasperlen einer Halskette hängen die tropfenförmigen Gebilde von den immer schwerer werdenden Zweigen ...

Viele Gründe gibt es, die Triberger Wasserfälle zu erkunden. Der Winter aber hat seinen ganz besonderen Reiz. Nur für relativ kurze Zeit verwandelt sich das "schönste Naturwunder Deutschlands" einmal im Jahr in einen gigantischen Eispalast.



Ort:Startfrei Reinhold Wagner
Freiburg
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