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Tübingen - Per Kahn und Pedes durch Tübingen

"Schiff ahoi" sagt der Matrose, wenn ein Boot den Hamburger Hafen verlässt und in See sticht. Was aber sagt ein Schwabe wie der Tübinger, wenn er einen Kahn sieht? "Hoi, a Schiff!" klärt der lange, schlanke Kerl mit dem Schlapphut seine Gäste auf und taucht wie beiläufig einen vier Meter langen Stab ins Wasser, um das Boot anzuschieben. Geschickt hält der junge Gondoliere den Stocherkahn mit Hilfe dieser Stakstange in der Fahrrinne des Flusses, auf dem er ihn gegen die sanfte Strömung lenkt. Bis zu 16 Fahrgäste haben auf seinem Kahn Platz, und jeder sitzt bequem an ein hochkant gestelltes Brett gelehnt, den Blick ins Bootsinnere und seinem Gegenüber zugewandt.

Wir befinden uns auf dem Neckar in Tübingen und haben just den Anlegeplatz unterhalb des Hölderlinturms an der wunderschönen Altstadtfassade verlassen. Eine Stunde dauert die Fahrt mit dem Stocherkahn. Und danach geht es zu Fuß bergauf und bergab durch die verwinkelten Gassen der Altstadt bis zum Schloss. Interessant, wer hier schon alles im Laufe der Geschichte abgestiegen ist.



Ort:Startfrei Reinhold Wagner
Freiburg
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