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Ballon Fahren - Mit dem Wind auf und davon

Etwas skeptisch blickt Dirk Remmelink auf die Flagge oben am Turm des Flugplatzes. Was hier unten auf der Wiese kaum zu bemerken ist, scheint dem erfahrenen Ballonfahrer aus Holland nicht so recht gefallen zu wollen. Der Wind ist in der Höhe der Flagge doch relativ kräftig.
Erst als er sich etwas legt, erhält der Pilot Freizeichen zum Start. Ab jetzt geht alles schnell und mit routinierten Handgriffen. Die Prozedur ist immer die selbe, doch sie steigert die Spannung bis zum Start und fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl: der Korb aus Pedigrohr und Weidengeflecht wird zu Beginn quer ins Gras gelegt. Starke Drahtseile verbinden ihn mit dem gewaltigen Ballontuch aus imprägniertem Nylongewebe, das sorgfältig auf dem Boden ausgebreitet liegt. Zwei Arme halten die Öffnung auf, während mit lautstarkem Gebläse ein Ventilator Luft in die noch schlaffe Hülle bläst. Enorm ist die Leistung, die aufgebracht werden muss, bis so ein Riese aus Stoff erst einmal steht. Ein kräftiges Flattern geht durch das Innere. Langsam, ganz langsam hebt sich die Hülle vom Boden ab und richtet sich auf ...


Ort:Startfrei Reinhold Wagner
Freiburg
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